Meditations-Workshop

Die Fülle des Seins - In sich zuhause sein

12.-14.10.2018

Zeiten: Fr 19:00 - 20:30; Sa 10:00 - 17:00; So 09:00 - 13:00

Ort: Yoga in Blankenese • Erik-Blumenfeld-Platz 27 • 22587 Hamburg

Kosten: 180 Euro

Anmeldung: revatoji@icloud.com

Der Kurs ist offen für Neueinsteiger und Fortgeschrittene. Teilnehmer werden den Kurs überwiegend im Schweigen verbringen.

Praxis: Atem-Meditation • Offenes Gewahrsein • Körpergewahrsein • Geh-Meditation • Sanfte Atem-und Bewegungsübungen

Was bedeutet es, wirklich hier zu sein? Nicht im Sinne einer auferlegten Achtsamkeitspraxis, sondern auf natürliche Weise, mit all unserer Gegensätzlichkeit, Komplexität und Tiefe, und ohne irgend etwas von uns aussen vor zu lassen. Alles hat seinen Platz. Unserer Erfahrung vertrauen, der Weise wie sich das Leben in jedem Moment durch uns offenbart: Stille, Unruhe, Zerrissenheit, Klarheit, Unmut, Verwirrung, Gelassenheit, Liebe. In dieser freundlichen Zuwendung zu uns selbst liegt eine stille Kraft und tiefe Freude. Weniger Tun und mehr müheloses Hier-sein. Meditation ist somit Weg als auch Ausdruck einer tiefen Bewegung in uns, der Sehnsuch, in uns selbst zuhause zu sein. 

Artikel und Interview im "Yoga Journal"

Interview im "Yoga Journal" 01/2013 zum Thema "Stressprävention im Beruf: Achtsamkeit stärken".

Hier kann man online einen Auszug aus dem Interview lesen 

Artikel und Interview in "Buddhismus aktuell"

Das Interview aus der neuen "Buddhismus aktuell" sowie ein Artikel von Bettina Geitner zum Thema "Was ist die richtige Lebensform: Partnerschaft oder Zölibat?" gibt es hier als PDF zum online lesen oder herunterladen.

Download PDF Buddhismus aktuell, ca. 1 MB

Lebendige Stille

In einigen spirituellen Traditionen und therapeutischen Methoden werden Stille und Lebendigkeit als gegensätzliche Ansätze dargestellt, die einander ausschließen: entweder man meditiert, um in die Stille zu gehen und inneren Frieden zu finden. Oder man tanzt, singt, spielt Theater, atmet, berührt mit Shiatsu oder macht Skan-Körperarbeit, um die eigene Lebendigkeit wiederzuentdecken.
Meiner Erfahrung nach ergänzen und bereichern sich diese beiden Qualitäten gegenseitig auf wundervolle und natürliche Weise. Lebendigkeit gewinnt durch die Stille an Tiefe, Stille ermöglicht die Integration dessen, was in der dynamischen Arbeit zutage getreten und berührt worden ist. Sie kann uns zu uns selbst zurück führen. Lebendigkeit hingegen schützt die Stille davor, fad zu werden und in sich zu erstarren und macht sie indes weich und geschmeidig. Mitunter kann sie uns davor bewahren, die Stille festhalten oder kontrollieren zu wollen. Durch ihre Offenheit gibt sie ihr Herzenswärme und Kraft.

Von Beginn an habe ich beide als wertvolle und essentielle Qualitäten auf meinem Weg empfunden. Sie zu fördern ist Ziel meiner Arbeit als Meditationslehrer, Zen-Shiatsu-Praktiker und in der Skan-Körperarbeit. 


Revato Axel Wasmann

Geführte Meditation